Rhetorik & Persönlichkeit

Basisbaustein der Deutschen Rednerschule für Führungskräfte in Wirtschaft und Politik

Immer häufer ist, insbesondere bei Produktpräsentationen, Rhetorik gefragt. Rhetorik ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Führung geworden. Rhetorik ist allerdings nur dann glaubwürdig, wenn sie mit der Persönlichkeit des Rhetors übereinstimmt. Seit über 30 Jahren trainiert Peter H. Ditko mit seinem Spezialistenteam Rhetorik nach dieser Maxime – mit viel Erfolg. So bietet die von ihm geführte Deutsche Rednerschule GmbH rhetorische Aus- und Weiterbildung sowohl in Intensivseminaren als auch in der Form der rhetorischen Einzelberatung an. Die Liste der von ihm und seinem Team trainierten Persönlichkeiten reicht von Ministerpräsidenten, Ministern, Vorstandsvorsitzenden bis zum IT Experten. Die Grundlage der Überzeugungsrhetorik ist seit der Antike eine Kongruenz von Reden und Handeln. Alle großen Meister der Rhetorik haben dieses Können praktiziert. Diese Kongruenz betrifft besonders die Übereinstimmung von Ton und Bild. Positive Aussagen sind wirkungslos, wenn sie nicht mit einem positiven Körpersignal verbunden werden. Und hier liegt ein typisch deutsches Problem: Die meisten Rhetores sind Sachkenner, sind eher also an den Inhalten interessiert als an der rhetorischen Wirkung. So verkommen oftmals Präsentationen zu Powerpoint gesteuerten Zahlengräbern. Rhetorik wendet sich aber nicht vornehmlich an den Sachverstand, sondern an die gespeicherten Emotionen. Und auf diesem Feld sind uns vor allem die Amerikaner weit überlegen. Die Präsentation ist dort als Event konzipiert und begeistert die Zuhörer zum Mitmachen. In Deutschland sind wir eher den „Predigtstil“ gewohnt, d.h. einer redet, die Zuhörer schweigen. Das kann nicht die Basis einer modernen Rhetorik und Kommunikation sein.

Zur Rhetorik gehören für eine Führungskraft: Abrufbarkeit einer entspannenden Zwerchfellatmung, Einsatz von Wirkungspausen nach Kernaussagen, Veränderung der Stimmmodulation, Vermeidung von Schachtelsätzen und sog. „Weichmachern“ wie eigentlich, könnte, glaube, hoffe etc. Zur Rhetorik gehören aber auch Bewegung in Ton und Bild, denn alles, was sich nicht bewegt ist für uns Menschen langweilig oder sogar unwichtig. Rhetorik bedeutet aber auch die Verbindung von rechts- und linkshemisphärischem Denken. So wird der erfolgreiche Rhetor wichtige Inhalte im Rahmen von Wiederholungstechniken im linken Gehirn anlagern (einer der berühmtesten Meister dieser Technik war der römische Politiker Cato mit seinem Satz:“Cetero censeo, Karthago delendam esse“- im übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muß. Mit diesem Satz beschloss er jede Senatsrede und Karthago wurde dann auch zerstört). Obama prägte dazu den Satz „Yes we can“ und Westerwelle „Leistung muss sich wieder lohnen“. Die Rhetorik weiß aber seit der Antike, dass Reden in Bildern wirkungsvoller sind als jede andere Technik. Einer der bedeutensten Rhetores ist dieser Jesus von Nazareth, der bei seiner Rhetorik immer ein einprägsames Beispiel, eine Metapher, benutzte. Dieses „Reden in Bildern“ wird in der politischen Rhetorik häufiger eingesetzt, als in der Wirtschaftsrhetorik. Der Ausspruch „Ich bin ein Berliner“ von John F. Kennedy oder die „Heuschreckenmetapher“ von Müntefering sind den meisten Deutschen bekannt. Rhetorik bedient sich also nicht nur einer brillanten Vortragstechnik, sondern auch einer ganz gezielten Überzeugungsmethodik. Redner werden nicht geboren, sondern gemacht- eine Erkenntnis seit Demosthenes 340 v.Chr. im antiken Athen. Hilfreich sind, seit dieser Zeit, Rednerschulen. Sowohl dieser Demosthenes, als auch Cicero im antiken Rom, als auch unsere führenden Politiker, haben solche Schulen zum Erlernen der Rhetorik besucht. Allen war eines wichtig: Die Rhetorik musste zur Persönlichkeit passen. Ansonsten war und ist der Rhetor nicht glaubhaft.

Weiteres zum Thema Rhetorik:
Rhetorik, Demokratie und Freiheit
Rhetorik des Jahres 2009
Rhetorik in der Bundesrepublik Deutschland

www.Deutsche-Rednerschule.de

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